Dobrota News - 01.12.2020

Am Freitag letzter Woche leiteten traurige Bilder aus Brest das Wochenende ein.
Tierheimleiterin Natalia bekam einen Anruf, eine Frau hatte 7 Hundewelpen beim Überqueren eines Bahngeländes in Brest auf einem der Wagons gesichtet.
Es handelte sich um einen Zug, der eine Strecke von 400 km hinter sich hatte und mit Schotter beladen war. Irgendein Mensch muss die armen Hundewelpen am Abfahrtsort einfach in dem Wagon entsorgt haben. Zum Glück wurden sie bemerkt, bevor es in Brest ans Entladen ging. Das wäre ihr sicherer Tod gewesen.
Schnell waren die Frauen aus Dorota entschlossen, die Welpen zu retten. Ludmilla und Elena machten sich direkt nach ihrer freiwilligen Arbeit im Tierheim auf den Weg zum Bahngelände in Brest.
Sie trafen auf kleine, sehr dünne, vor allem aber unglaublich verängstigte Hundekinder. Sie klammerten sich mit ihren Pfötchen an einander, quietschten und bissen aus Angst.
Kein Wunder nach dem, was sie erlebt haben. Sie müssen Todesangst gehabt haben, als der Zug sich plötzlich in Bewegung setzte und sie stundenlang dem eiskalten Wind ausgesetzt waren.
Am Abend bezog die Hundegruppe einen extra geräumten Zwinger im Tierheim und wurde dort mit Futter begrüßt.
Nun müssen die Kleinen sich erst einmal erholen, verstehen, dass nicht alle Menschen schlecht sind und vor allem etwas an Gewicht zulegen.
Wir sind glücklich, dass die Hunde gerettet werden konnten, gleichzeitig mal wieder traurig und schockiert, wie böse der Mensch sein kann.
Drückt den Kleinen eure Pfötchen - wir werden wieder berichten sobald sie etwas aufgepäppelt sind und es erste Fotos gibt.
 
 
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